Wir bleiben der Malerei-Thematik letzter Woche treu, nur dem Veröffentlichungszeitpunkt nicht. Hab’s einfach verschwitzt, gestern.Zeichnung für Constantin Schwabs Beitrag für unsere Anthologie; ich schätze seine Texte sehr, also ruhig mal auf seinen Blog vorbeischauen (und abgesehen von seinem „Tod des Verführers„-Erzählband kommt nächstes Jahr sein erster Roman!)Das Bild, was die Dame hier zu restaurieren versucht, ist übrigens das „Atalante und Hippomenes“ von Nicolas Colombel – im Palais Liechtenstein zu besichtigen!
Nach dem Blogeintrag der letzten Woche bleiben wir dem römischen Kontext treu und betrachten, aus meinem inneren Museum ins Äußere verwirklicht, ein fiktives Renaissance-Meisterwerk, das kein Meisterwerk ist (die Illustration für Sabrina Bübls Beitrag zur Anthologie).Da ich der Postmoderne trotze, größtenteils, möchte ich offenlegen, eindeutig klarstellen, unausweichlich diktieren, was Sie hier auf diesem Bild entdecken können. Es ist ein Innenraum der Engelsburg; wie er im 21. Jahrhundert noch zu erleben ist; doch darin, aus der Zeit gerissen, stehen einerseits der von der Schlacht zurückgekehrte Benvenuto Cellini, im Arm von Meister Michelangelo. Der Blick nach draußen – in der heutigen wie damaligen Engelsburg stand und steht dort ein Wand – ist wieder die Engelsburg zu sehen – ein Paradox. Eine dargestellte […]
… würde ich schreiben, wenn es sich hier um eine Abhandlung indischer Philosophie hielte. Einiges zu erzählen gäbe es da über dieses so verzaubernde Wörtchen Maya, die als „unergründliche Schöpferkraft des absoluten Brahman“ gilt – der ewige Schleier.Da ich aber nicht genügend davon verstehe, überlasse ich es euch Lesern, die Bhagavad Gita zu lesen, oder mal ganz nett mit Hesses Siddhartha anzufangen, oder einfach ein kleines Philosophie-Studium durchzudrücken; hier in Wien kostet’s ja kaum was – ansonsten kann ich den Dr. Arno Böhler empfehlen. Überbrückt die Kluft zwischen westlicher und östlicher Liebe zur Weisheit ganz interessant, wie ich finde – womit wir die Brücke zurück zum Westen schlagen können: Maia. Die gute alte römische Göttin. Frau von Vulcanus, dem römischen […]
Für Lorena Pirchers Prosabeitrag illustriertes Ding. Gut, sie ist eine geniale Lyrikerin, deren Zeilen zu zeichnen … zum Glück waren da noch zwei kurze Prosatexte dabei. Ja.Und sonst so?Die dritte Fassung meines Erstromans Netzlos – „Teil 1“ (was definitiv nicht der Untertitel sein wird – Teil 1, pah! – aber ein „gscheiter“ Untertitel muss noch aus meinem Inneren heraufbrechen) hat bald Halbzeit! Die ersten 76 von 171 Seiten sind überarbeitet. Ich weiß noch nicht wann genau, aber dieses Jahr wird die Geschichte um Ella – die im Chaos durch die Internetzerstörung in einer (unseren) Zukunftswelt durchlebt, wie grausam der Nihilismus sein kann, und wie heilsam, doch schmerzhaft Sinn dagegen wirkt – in eine Fassung gebracht werden, bei der ich hinter […]
Nein, Erich Neumanns Buch hab ich diesbezüglich noch nicht gelesen. Hab aber gehört, dass er – als Schüler C. G. Jungs – nicht ganz unlesenswert sein soll. Im Anklang an das letzte Sonntagfest mein frischestes Gedicht, in gleichzeitig bester Dichter-Übung des Sonnettes! Die große Mutter Und ewig nimmst und hältst mit deinem Gebendie Herzen deiner Kinder du im Grunde,der warm uns bettet; und vor jeder Wundebeschützt du uns mit deiner Brust fürs Leben. Der Nabel zeugt vom Ursprung aller Trennung.Und lässt dich höchste Mutterschuld erleiden:Ein Teil von dir aus eurer Ganzheit scheiden –Verdammt für immer dich zur Anerkennung? Wie du mit diesem Urschmerz lebst – zum Trotze? –und über das unendlich klaffend Weitedas All erhältst, mit Dasein füllst das Sterben. […]
Im Anschluss meines Geburtsmonats nun auch noch meine Illustration zu meinem Text (#Egozentrismus) in der kommenden Anthologie Die zerrissenen Zwanziger: Erwachsenwerden; dazu noch mich selbst zitierend: Und wenn du kein zerklüftetes Küstengebirge bist, dann hat dich das Meer ganz schnell zu Sand verwandelt – was es so oder so tun wird – nur deinem Massiv entsprechend zeitaufwändiger – ja: ich gebe es zu: nun hat mich die Coronalangeweile so sehr in die Mangel genommen, dass ich so ichbetont auf mich verweise. So funktioniert doch Selbstlieben, oder nicht?
Da lacht die Sonne, weint der Himmel, rast der Wind, es grauen die Wolken – ja als ob man hier in der belgischen Eiffel wäre, und nicht in Wien! Wahnsinn. Mein Geburtsmonat ist wirklicher Wahnsinn! Launisch wie jedes dreijährige Kind und gleichzeitig das nach grauen Wintermonaten so bedürftige Blütenblut spendend – wie jedes dreijährige Kind es mit seiner steten Begeisterung und Bewunderung von allem vermag; ja … der April ist wohl das Kleinkind unter den Monaten UND macht eben, was er will. Nachdem ich dieses Jahr in den monatlichen Blogeinträgen die Monatsursprünge zum Teil aufgedröselt habe, bleibe ich diesem Muster treu: aber der April bietet nicht viel außer Mutmaßungen über die Herkunft seines Namens (vielleicht von Aphrodite abgeleitet oder vom […]
Diese Titel klingen allmählich zu ähnlich – bedeuten sie doch etwas ganz anderes! Das ist ganz gewieft, wie der junge Autor Christoph Temnitzer mit Artikeln und Präpositionen umzugehen weiß, jahjah … So könnte eine Zeitung vielleicht mal über mich schreiben – oder auch nicht. Who cares? Dieses erste Ölbild hat in Griechenland seinen Ursprung gefunden und ist ein Geschenk für meine liebe Großmutter, die – seien wir mal ehrlich: einfach nur ne coole Frau ist. Sagt, was sie denkt, ist bescheiden und hübsch, lacht viel, trotz kurzjährigem Witwen-Dasein – eine inspirierende Frau, die, wie ich finde, eine großartige Familie auf die Beine gestellt hat. Da kann man auch ruhig mehr als ein Mal danke sagen. Also: Danke, Oma!
Ja: scheinbar werde ich dieses Römische nicht los. In der Schule 6 Jahre Latein gehabt und nichts gelernt (zugegeben: mein Versagen und das der Lehrerin), und nun bin ich verflucht. Jeder kommende Post wird in irgendeinem römischen Kontext stehen, ich fühle es … aber vielleicht ist dem so, nicht wegen eines Fluchs, sondern, weil die Römer maßgebend auf unser heutiges europäisches Fundament eingewirkt haben. Nun ja.Ich präsentiere die Zeichnung für Paula Kühns Text aus der kommenden Jung Wien 14‚-Anthologie: Die zerrissenen Zwanziger.
Passend zum Mär(z)chen der letzte Woche nun wieder etwas Römisches: Einst bestimmte es über alles, die Herrschaft, die Ämter und die Legionen. Doch nun wünscht sich das Volk, um zufrieden zu sein, nur noch zwei Dinge, Brot und Spiele. Vor einem Jahr meinte ein gewisser Max: „Hey! Wie wär’s mit einem Kurzgeschichtenverlag?“Und nachdem die Grundwerte Anspruch und Unterhaltung definiert wurden, wird jetzt die Idee des Triumvirats aus Max Haberich, Constantin Schwab und meine Wenigkeit manifestiert: der Kurzgeschichtenverlags Brot und Spiele geht in die Gründung; im Herbst dieses Jahres werden wir die ersten fünf Bücher herausbringen : 3 zeitgenössische Jungautoren (bisher: Maria Jansen und Irene Diwiak) und 2 „Kurze Klassiker“ (ein Band mit Erzählungen von Leo Perutz und eines mit Geschichten […]