Mein guter Freund und Musiker Maximilian Ludwig von Perstl hat nach intensiven Monaten sein Debutalbum vollendet. Und morgen, 1.12.21, um 16:00, (verlinken werde ich es dann hier und hier) wird es auf allen gängigen Streaming-Plattformen veröffentlicht. Unter dem Namen Leptyss lässt er seiner musikalischen Spannweite, die von progressiven Metal bis hin zu klassischen Symphonie-Komposition reicht, freisten Lauf. Für mich ist er ein talentierter Jemand, der die Musik im Blut hat: Und fremde Ohren und Seelen anspruchsvoll, dynamisch, gefühlvoll, mit der schönsten Hässlichkeit wie der liebevollsten Schönheit (eines noch jungen Künstlers) berührt. Ich durfte ihm dieses Logo erschaffen – welches für uns beide das genau Richtige zu seiner Musik verkörpert. (Falls der erste Entwurf des Bandlogos bereits in Vergessenheit geraten ist, […]
ist doch der einzig würdige Beginn für einen Blogeintrag nach längerer Pause. Jut: Zweieinhalb Monate ist dann doch schon ziemlich lang länger – aber nicht so lang wie der liebe Ludwig Wittgenstein, der über 30 Jahre Schreibpause eingelegt hatte.Also was gibt’s zu erzählen? Von dunklen Tiefpunkten und hohen Lichtblicken … aber davon könnte ein jeder erzählen. Nicht nur in dem Punkt sind wir alle gleich; wir atmen auch alle. Essen und scheiden aus, schlafen und wachen. Leben und sterben. Und trotzdem wird so viel Aufhebens um die ach-so-wichtigen Unterschiede gemacht … Unterschiede, die dann immer bis in den Kern selbst getrieben werden wollen, um einen kernverschiedenen, grundverschieden Schein über das Wesentliche zu legen … Eckhart Tolle hat auf einen schönen […]
So hat die Sommerpause auch mich erwischt. Die große Nase voll von Schaffensschnodder hatte mich alle Schwerkraft ins Loslassen gezogen. Und HALELUJA! hat das gut getan! Nach einer kleinen Europarundreise (Belgien, Deutschland, Österreich, Italien) bin ich nun wieder in meinen vier Wänden, um zu schaffen, was das Zeug hält: die Schönbrunn-Leinwand, die einfach knechtend riesig erscheint; einen Weißdorn aus dem Augarten mit einem hübschen, kleidchentragenden, laufenden Mädchen – fehlt noch Schatten- und Lichtfeinschliff; und mein Monsterprojekt Netzlos – dessen letzte 12 Kapitel noch überarbeitet werden wollen.Ansonsten bin ich ungewöhnlich braun geworden, habe mich erneut in Italien langfristig und in eine Italienerin kurzfristig verliebt und Eines, Wichtiges verstanden: im Ruhen ordnet und ankert sich etwas im Inneren. Und ähnlich, wie es […]
Nächste Woche Dienstag, 19:30 im Badeschiff an der Donau: PROSA COLADA-Lesung mit dem jungen ÖSV. Icke darf auch lesen; also kommt vorbei! Die Azteken hatten’s kapiert: 13 Monate à 4 Wochen macht 364 Tage, ergo ein Jahr. Dann noch alle 4 Jahre ’nen Tag dazu und zack, feddisch: Sonnenumlauf der Erde eingefangen. Wäre es nicht großartig unseren gregorianischen Scheiß für so ein perfekt verlässliches System aufzugeben? Jeder Monat begänne mit dem selben Wochentag, endete mit dem selben. Alles gerade, ohne Kanten, Ecken; einfach nur schlüssig. Ineinander gefügte strukturelle Eleganz – die zum fucking Einschlafen wäre. Klar. Wär dann logischer, so. Aber wo bleibt die Abwechslung?Einer der bekannten Weltautoren sagte Mal etwas wie: Wäre die naive Vorstellung von Himmel (Kuchen fressen, […]
Eines schönen Abends stand ich mit meinem besten Freund und zwei weiteren Freunden irgendwo im ersten Bezirk. Das Thema Louis-Vuitton-Taschen kam auf, und wir haben Preise geschätzt. Mein bester Kumpel – der von seiner Mum mal eine zum Geburtstag bekommen hatte – hatte diese Diskussion rasch beendet: Ach! Ne Louis kost’n Taui. Es folgte ein fünfminütiger Lachflash. Situationskomik halt, die – wie ich gerade merke – geschrieben eher nicht wirkt. Man kennt’s.Unter dieser fünf Zeilen langen Zeitverschwendung ist die 5. Illustration zu Markus Grundtners Text Scheinwelt – vorletztes Bild für unsere Anthologie. Bleibt nur noch die Rückseite, in kommender Zeit!
Klingt beim ersten Lesen irreführender, als es eigentlich sollte. Aber drum gibt’s ja das Bild, um Klarheit zu schaffen.Illustration Nummer 1 zu Ida Leibetseders Beitrag für unsere Anthologie Die zerrissenen Zwanziger. Jo.
Zerrissene Zwanziger Illustration Nummer 4, für den Text der talentierten Irene Diwiak: CARBARET TWENTY TWENTY.Zum Titel sag ich mal nix. (Und wenn die Typen vor den Ladies irgendeine Ähnlichkeit in ihrem Sitzen aufweisen sollten … hab mich halt selbst fotografieren müssen, weil ich mir noch keine Models leisten kann und zu schlecht zeichnen kann, um aus freier Hand einen authentisch Sitzenden hinzuzeichnen. Ähem.)
Es ist wieder so weit! Ein Monat neigt sich seinem Ende zu, und bereitet schon dem Nächsten wieder einen Anfang! Ach, dieser ganze Wahnsinn mit unendlichem Geende und unursprünglichem Beginne – Nietzsches mag vielleicht an der ewigen Wiederkunft zu Grunde gegangen sein – aber warum auch musste er an diesem Grunde verweilen?„Ist der Juni warm und nass, gibt’s viel Korn und noch mehr Gras.“ – herrlich dieser bäuerlichen Redewendungen; und erschreckend, wie das auch auf die Corona-Zeit zutrifft: Regale proppenvoll mit Korn-Flaschen, und überall sprießen CBD-Shops wie Pilze aus den Geschäftsstraßen – geht doch nach Amsterdam, ganz ehrlich! Warum hat denn Wien nur den 12. Platz der lebenswertesten Weltstädte gemacht, 2021? HM?! Am mangelnden Tourismus und fehlender Kultur für 1,5 […]
Blei auf hauchdünner Baumscheibe für Magda Woitzucks Beitrag zu unserer Anthologie. Kann’s kaum erwarten, dass dieses Jung Wien repräsentierende Werk sich in der physisches Realität manifestiert – oder einfach gesagt: wenn’s Buch da ist.Bis nächste Woche zum Blogeintrag!
Das Bildlein für den 6. Beitrag unserer Anthologie. Mittlerweile dürfte es klar sein: die Beiden des Titelblatts tauchen einzeln oder gemeinsam in den Illustrationen auf. Meta-Geschichte erzählen und so.Eine schöne Woche euch!